Hohenwutzener Puppentheater

Puppentheaterbau

Holzkulissen

Kulissen aus Sperrholz

Baum

Unsere Kulissen bauen wir aus 6mm Sperrholz (meist Buche) und lackieren sie mit handelsüblichem, mattem 2in1-Holzlack (Grundierung und Farbe). Hier seht Ihr eine alte Eiche für unser Stück „Peter und der Wolf“. Die Holzkulissen sind entweder – wie diese hier – hängend mit Schraubhaken, mit Auslegern links und rechts an den Innenseiten der Bühne oder aber mit Magneten auf einem Regalprofil hinter der unteren Bühnenöffnung befestigt (siehe Grundkonstruktion). Für die vielen Sägearbeiten benutzen wir eine Dekupiersäge (Proxxon DSH), eine kleine, modellbautaugliche Tischkreissäge (Proxxon FET) und eine handelsübliche Stichsäge.

Großmutters Haus

Grossmutters Haus

Großmutters Haus ist ebenfalls aus 5mm starkem Sperrholz, rückseitig mit kleinen Holzstreben verstärkt und tapeziert mit rosa Tapete. Dazu schöne Vorhänge an einer Messing-Gardinenstange (Baumarkt, Meter 3 €) und ein Barock-Bilderrahmen mit einem schönen Bild von Großmutters verblichenem Liebling Mops. Das Dach ist mit wasserlöslichem Buntlack rot gestrichen und mit einer Dreiecksleiste fixiert. Das Haus kann mit Metallhaken an einer Kulissenstange aufgehängt werden (siehe Grundkonstruktion). Eine hübsche Kulisse für Kasperletheater und Märchen (Rotkäppchen).

Tannen

Tannen

Die Tannen in Wald sind einfach wie wirkungsvoll. Schnell freihand auf Sperrholz aufgezeichnet, ebenso zügig ausgesägt, abgeschliffen, mit wasserlöslichem Lack lackiert und rückseitig mit einem Holzklötzchen und Schraubhaken versehen, fertig. Universell einsetzbar. Die Bäume wackeln bei der Aufführung an der Kulissenstange hängend zwar gerne herum, wenn man dagegen kommt oder etwas Wind in die Bühne bläst, aber das tut der Spielfreude keinen Abriss. Im echten Wald bewegen sich die Bäume schließlich auch! Schön zackig im Licht: Der Schattenwurf.

Räuberhütte

Räuberhöhle

Die Räuberhütte haben wir aus einer alten Bananenkiste „gezimmert“. Das Holz der Bananenkisten ist so dünn, dass es einfach getackert werden kann. Lästig war allerdings das Entfernen der dicken rostigen Metallklammern des Kistenherstellers. Tetanus-Impfung empfohlen. Dann haben wir das ganze mit wasserverdünntem braunen Lack bestrichen, um die Hütte alt aussehen zu lassen. Schließlich haben meine Nichten und Neffen noch mit schwarzem Filzstift ein paar Räuberparolen („Home Sweet Home“) drauf gemalt, ein bisschen Bindfaden herumgewickelt und fertig war die schäbig-schaurige Räuberhöhle, in der die entführte Grossmutter putzen muss. Befestigt ist die Räuberhöhle an zwei Tannen (siehe oben) hängend an einer Kulissenstange (siehe Grundkonstruktion).

Gebüsche und Gehölze

Gebüsche

Für die „erste Reihe“, das heißt zur Positionierung vor den Figuren haben wir ebenfalls kleine Holzkulissen aus Sperrholz gesägt. Einfach freihand aufzeichnen, aussägen, abschleifen, anmalen und mit doppelseitigen Magnetschnäppern versehen. Dann haften diese Kulissenteile herrlich auf der ersten Kulissenhalterung hinter der Bühnenöffnung: Dem Regalprofil aus Stahlblech (Baumarkt, 8 €). Die Kulissen können so schnell angeheftet, abgenommen und beliebt positioniert werden (siehe Grundkonstruktion).

Großmutters Herd

Herd

Eigner Herd ist Goldes wert! Das weiß auch unsere Großmutter zu bestätigen, der wir einen schönen weißen Herd zum Kochen und Bratwurst-Braten gebaut haben. Der Herd ist ebenfalls aus 5 mm Sperrholz geklebt, zur Zierde mit einem kleinen Messing-Röhrchen an Messing-Schraubhäkchen versehen (damit Großmutter ihr Handtuch zum Trocknen aufhängen kann) und hat vier Magnetschnäpper zur Befestigung an der Kulissenhalterung (siehe Grundkonstruktion). Dumm nur, dass der Räuber immer die Bratwürste klaut, wenn sie grade fertig sind – wieder umsonst gekocht! Topf und Pfanne poliert Großmutter stets auf Hochglanz!

Räuber-Herd

Ofen

Nicht ganz so viel Wert auf Äußeres legt Räuber Hotzenplotz. Er hat nur einen alten rostigen Ofen, an dem Großmutter schuften muss, wenn er sie mal wieder entführt hat, weil er nicht kochen kann. Als Hexenofen taugt das Modell auch. Auch dieses Kulissenteil ist aus Sperrholz verklebt, zur Zierde mit Blechresten aus Trockenbau-Profilen und kleinen Holzschrauben versehen. Auch hier Haftung mit rückwärtigen, hier nicht sichtbaren Magnetschnäppern an der Kulissenhalterung (siehe Grundkonstruktion).

Tisch und Stühle

Tisch und Stühle

Damit sich Großmutters Gäste wohlfühlen, wurde eigens eine adäquate Sitzgruppe gefertigt, bestehend aus weißem Tisch mit Spitzendeckchen und Blumengesteck sowie zwei maßgeschneiderten Stühlen, gebastelt aus Holzresten. Da Handpuppen mangels Hintern bedauerlicherweise nicht sitzen können, bauen wir nur ‚halbe‘ Stühle ohne Sitzfläche, die Puppen lehnen sich dann beim Spiel daran. Befestigung auch hier mit Magnetschnäppern an dem Regalprofil aus Stahlblech hinter der Bühnenöffnung (siehe Grundkonstruktion). Über die Bühnenöffnung hinaus ragen nur die Stuhllehnen und die Tischplatte. So wirkt das Ganze beim Spielen richtig schön gemütlich. Witzig sieht’s aus, wenn die Puppen vor Hunger auf den Tisch klopfen. Mahlzeit!

Tiefenwirkung

Holzkulissen

Hier sieht man unseren Baum im Bühnenbild. In Verbindung mit den anderen Holzkulissen (Schilf-Gebüsche, Tannen, Wegweiser) und dem Hintergrund (Rasenteppich aus dem Baumarkt) erreicht man eine hübsche Tiefenwirkung. Wenn wir die Seitenlichter im hinteren Teil der Bühne ausschalten, den Hintergrund im Dunkeln lassen und das Vorderlicht dimmen, wirds interessant. Dazu noch etwas Frosch-Gequake und Nebel und fertig ist die alte Eiche im Moor… Das ist bislang aber nur eine Idee, eine Nebelmaschine haben wir noch nicht.

Weitere Bilder und Infos folgen – bis dahin freuen wir uns auf Eure Kommentare!


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